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Der Wiwo wurden Kontodaten von 21 Millionen Bürgern angeboten

Christopher Cederskog am 07.12.08

Die Wirtschaftswoche schreibt in ihrer Online-Ausgabe in einem “Exklusiv-Beitrag”, dass ihr Kontonummern von 21 Millionen Bürgern angeboten wurden. Da die Meldung relativ knapp ausfällt, möchten wir ein paar weiterführende Informationen beisteuern.

Im Wortlaut heisst es in der Meldung “[D]rei von vier Haushalten in Deutschland fürchten, dass Geld von ihrem Girokonto abgebucht wird, ohne dass sie jemals eine Einzugsermächtigung erteilt haben.”

Ob dieser Verkauf von Kontodaten illegal ist und wie die Schuldigen belangt werden, wird nun von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf geklärt. In jedem Fall sollten Betroffene genau wissen, wie im Betrugsfall zu reagieren ist.

Der erste Schritt muss die Entdeckung der fehlerhaften Abbuchung sein. Ob man dazu Kontoauszüge kontrolliert, eine Finanzsoftware kauft oder von kontoblick automatisch darauf hingewiesen wird, ist eigentlich unerheblich. Wichtig ist, dass dies regelmäßig, am besten wöchentlich, geschieht.

Bemerkt man, dass Geld unbefugt vom Konto abgebucht wurde, sollte man sofort bei der eigenen Bank widersprechen! Einen Musterbrief stellt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zur Verfügung.

Es wird ebenfalls empfohlen, die Verbraucherzentrale oder die zuständige Datenschutzbehörde zu informieren, damit diese weitere Ermittlungen aufnehmen können.

Weitere Informationen zum Thema “Datenklau” finden sich auf den Seiten der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

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