
Christopher Cederskog am 20.04.09
Die ersten eigenen vier Wände kosten nicht nur die Miete, sondern bringen auch einige zusätzliche Kosten mit sich. Da wären zum einen die Nebenkosten, das sind beispielsweise Heizung, Gas, Wasser und Müllentsorgung, zum anderen aber auch die Zahlungen für GEZ, Strom, Telefon, Internet, Kabelanschluss oder auch für Haftpflicht- und Hausratversicherung. Daneben sind auch die Lebenshaltungskosten ausschlaggebend dafür, wie viel man für die Wohnung ausgegeben kann.
Daher sollte man bereits im Vorfeld die monatlichen Einnahmen und Ausgaben schriftlich gegenüberstellen um einen Überblick über das eigene Budget zu bekommen. Was gibt man beispielsweise pro Monat für Lebensmittel, Fahrtkosten, Handy, Kleidung und Freizeit aus. Für was sind vorher die Eltern aufgekommen, und was muss jetzt allein bezahlt werden. All diese Kosten müssen bereits vor der Wohnungssuche eingeplant werden, damit man letztendlich weiß, was für die Unterkunft veranschlagt werden kann. Und zu guter Letzt sollte auch eine mögliche Wohnungskaution einkalkuliert werden, die meist bei Vertragsabschluss an den Vermieter entrichtet werden muss und drei Monatskaltmieten nicht übersteigen darf.
Die Wohnung ist angemietet und das erste Geld auf dem Konto und schon stellt sich die nächste Frage: Wie teile ich mir mein Geld richtig ein? Anfangs stehen in der Regel nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung wie bei jemand, der bereits seit Jahren voll im Berufsleben steht und über ein geregeltes monatliches Einkommen verfügt. Umso wichtiger ist es deshalb für junge Leute, clever mit dem eigenen Budget hauszuhalten. Es gibt die unterschiedlichsten Herangehensweisen, um ein Auskommen mit dem Einkommen zu finden, doch die im Folgenden beschriebene Methode liefert einen guten ersten Ansatz um sich einen ersten Überblick über die neuen finanziellen Gegebenheiten zu verschaffen.
Zu Beginn sollte man die gesamten Fixkosten wie Miete, Nebenkosten, Versicherungen aufaddieren und die Summe vom Gesamteinkommen abziehen. Der verbleibende Rest wird dann durch fünf geteilt, da ein Monat im Schnitt aus etwa 4,3 Wochen besteht. So sieht man auf einen Blick wie viel Geld man wöchentlich für die variablen Kosten wie beispielsweise Lebensmittel ausgeben kann.
Mit der Budgetfunktion von kontoblick ist zum Beispiel sofort ersichtlich, wie sich die Ausgabesituation in verschiedenen Kategorien darstellt, und ob man mit diesen Ausgaben noch im Plan liegt. So kann sicher gestellt werden, dass am Ende des Monats noch genügend Geld übrig ist.