
Christopher Cederskog am 09.10.09
Phishing oder auch das Abfischen von Daten bedeutet nichts anderes, als dass ein Betrüger einen Internetnutzer mittels eines Tricks dazu bringt, ihm Daten auszuhändigen. Derzeit sind unter den Betrügern zwei Methoden besonders beliebt.
Methode 1 – Die fingierte Website
Hier erhält der Internetnutzer meist eine E-Mail, in der er aufgefordert wird, eine bestimmte, ihm vertraute Internetseite zu besuchen. Oft handelt es sich hierbei um die Seite des E-Mail-Anbieters, einer Bank oder eine anderen Seite, bei der der Nutzer einen Zugang hat, wie Amazon oder Ebay. Neben der Aufforderung, die besagte Seite zu besuchen, enthält die Mail einen Link auf diese Seite - genau hier beginnt der Betrug. Tatsächlich leitet dieser Link den User nicht auf die Originalseite, sondern auf eine Nachbildung des bekannten Internetangebots. Loggt man sich nun auf der fingierten Internetseite ein, übermittelt man damit ungewollt dem Betrüger die Zugangsdaten für die echte Seite, die nun vor Missbrauch nicht mehr geschützt ist.
Methode 2 – Trojaner
Trojaner gehören den sogenannten Schadprogrammen an und kommen einem direkten Angriff auf die Daten gleich. Denn hier installiert sich unbemerkt ein Programm, der Trojaner, auf dem PC. Das Programm übermittelt auf dem Rechner gesammelte Daten an den Angreifer, der diese Informationen auswertet und so E-Mail-Adressen, Passwörter und PINs in Erfahrung bringt.
Da die Betrüger immer pfiffiger in ihrem Vorgehen werden, heißt auch im Schutz die Devise „Aktualität“. Stellen Sie sicher, dass Ihr Betriebssystem stets die neuesten Updates beinhaltet, dass ein aktuelles Antivirenprogramm auf Ihrem Computer installiert ist und Datenein- und -ausgänge überwacht. Damit schützen Sie sich insbesondere vor den spionierenden Trojanern. Bezüglich Phishing durch E-Mails empfiehlt es sich, niemals Links von unbekannten Absendern zu öffnen. Wenn eine Internetseite oder E-Mail unseriös oder unwahrscheinlich klingt, dann sollten Sie sie nicht aufsuchen. Gesunder Menschenverstand ist häufig der beste Schutz.
Tipp: Nutzen Sie kontoblick nur über die Adresse https://ssl.kontoblick.de.
Diese Adresse ist durch VeriSign zertifiziert und kann von Ihrem Internet-Browser eindeutig verifiziert werden.
Verwenden Sie ein sicheres Passwort, das Sie nur für kontoblick verwenden:
Sie können schnell ein sehr sicheres Passwort finden, indem Sie sich einen leicht zu merkenden Satz überlegen. Anschließend setzen Sie Ihr Passwort aus den Anfangsbuchstaben seiner Wörter und der Satzzeichen zusammen. Berücksichtigen Sie dabei die Groß- und Kleinschreibung. Einen weiteren Grad an Sicherheit erreichen Sie, indem Sie auch Zahlen in den Satz integrieren.
So wird aus dem Merksatz “Wenn die Sonne scheint, backt meine Großmutter 14 Kuchen!” mit dieser Methode das Passwort “WdSs,bmG14K!”
kontoblick nutzt ausschließlich verschlüsselte Verbindungen. Sämtliche Daten zwischen dem Rechenzentrum der Bank, Ihrem Browser und dem kontoblick Server werden verschlüsselt übertragen, damit sie von Unbefugten nicht gelesen oder manipuliert werden können.
Unser Rechenzentrum ist mehrfach abgesichert und auf dem modernsten Stand der Technik. Um dauerhaft einen hohen Standard an Sicherheit und Privatsphäre gewährleisten zu können, wird das Sicherheitskonzept und unsere Sicherheitsmaßnahmen in regelmäßigen Abständen unabhängig überprüft und getestet.
Wir stehen Ihnen für Fragen oder Anregungen jederzeit gerne zur Verfügung.